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Über uns

L’ESPERANCE hat es sich zur Hauptaufgabe gemacht, Waisenkindern als den schwächsten und hilflosesten Wesen der menschlichen Gesellschaft wieder die Geborgenheit und Wärme einer Familie zu schenken. Die Kinder erfahren in kleinen Hausgemeinschaften Schutz und Zuwendung. Einem L’ESPERANCE-Kinderdorf werden verschiedene Erwerbszweige angegliedert. Sie erzeugen Güter, die zum Unterhalt der Dorfgemeinschaft und zum Verkauf dienen. Ziel ist es, dass sich ein Dorf nach dem Aufbau selbst tragen kann. Das Engagement der westlichen Welt soll lediglich Hilfe zur Selbsthilfe sein und nicht zur Abhängigkeit führen. Die verschiedenen Erwerbszweige des L’ESPERANCE-Kinderdorfes sind darüber hinaus Ausbildungsstätten für Waisenkinder. Vom Schulalter an erhalten sie ein ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten angepasstes aufbauendes praktisches Training, so dass sie mit vielseitigen Fähigkeiten und Kenntnissen ins Leben entlassen werden können. Um eine optimale stoffliche Verknüpfung zwischen theoretischer und praktischer Schulung zu erreichen, gehören zu den Kinderdörfern eigene Grundschulen und Gymnasien. Sie sollen zudem die christliche Erziehung vertiefen.

Adresse

L’ESPERANCE Kinderhilfe e.V.
Winterstetten 31
88299 Leutkirch

Tel.: +49 (0) 7567 2081966

E-Mail: info.lesperance@gmail.com

Spendenkonten

Sparkasse Hanau

IBAN: DE17 5065 0023 0034 2222 24 (BIC: HELADEFIHAN)

Postbank Ffm.

IBAN: DE98 5001 0060 0005 0106 01 (BIC: PBNKDEFF)

Hypo Salzburg

AT98 5500 0000 0207 9011 (BIC: SLHYAT2S)

Postfinance AG Schweiz

IBAN: CH81 0900 0000 8516 2144 0 (BIC: POFICHBEXXX)

Die Geschichte von L’ESPERANCE Uganda

1987 ging in Uganda der letzte blutige Bürgerkrieg zu Ende. Eine Unzahl Kinder hatten ihre Eltern verloren. Das einst reiche Land war zu einem der ärmsten der Erde geworden. Nachdem die neue Regierung ihre Arbeit begonnen hatte, bot L’ESPERANCE Anfang 1988 seine Hilfe für Waisenkinder an. Zu der Zeit zogen noch immer bewaffnete Banden ehemaliger Soldaten mordend und plündernd durch die Gegend.

Es sollte Jahre dauern, bis in den meisten Gebieten des Landes die Sicherheit wiederhergestellt war. Nur 13 km von der Hauptstadt Kampala entfernt, übernahm L’ESPERANCE ein 45 ha großes Grundstück in herrlicher Lage, direkt am Victoriasee.

Noch bevor das Land übertragen war, und mit den Bauarbeiten angefangen werden konnte, begann die Hilfe für Waisen: 25 elternlosen Kindern wurde Unterkunft und Lernen in christlichen Internatsschulen ermöglicht. Zu diesen kamen 25 weitere Waisen hinzu, während 1989 eine Zufahrtsstraße angelegt und mit dem Bau von Familienhäusern angefangen wurde.

Ein gebrauchter Pick-up und ein Generator zur Erzeugung von Elektrizität wurden eingeführt. Inzwischen ist das Dorf an die Stromversorgung der Stadt Kampala angeschlossen.

Im folgenden Jahr konnten die ersten Waisenkinder einziehen. Die meisten Kinder hatten ihre Eltern in den Kämpfen und Greulen des Krieges verloren. Einige Eltern waren an Krankheiten, vornehmlich an AIDS, verstorben.

1990 eröffneten wir die öffentliche Grundschule im Kinderdorf sowie ein kleines Gemeindehaus für Gottesdienste und soziale Treffen.

Große Gartenflächen wurden angelegt und mit dem Obstbau begonnen. Seitdem wachsen dort alle möglichen Gemüsesorten, Pflanzen zur Arzneigewinnung und Vanillepflanzen.

Es werden Bananen, Mangos, Papayas, Passionsfrüchte, Ananas, Pflanzen zur Arzneigewinnung geerntet.

In den darauffolgenden Jahren entstanden eine medizinische Ambulanz mit einer kleinen Entbindungsstation, Werkstätten für Metall-, Holz-, Textil- und Lederverarbeitung, ein kleiner Laden und ein großer Hühnerstall für Bodenhaltung.

Nach und nach konnten 100 Waisenkinder aufgenommen werden, die neben dem Schulunterricht auch praktische Unterweisungen in den verschiedenen Arbeitsbereichen des Kinderdorfes erhielten.

1998 wurden mehrere massiv gebaute Schulhäuser ihrer Bestimmung übergeben, da die am Anfang errichteten Lehmhäuser den Anforderungen nicht mehr genügten.

Die Geschichte von L’ESPERANCE Ruanda

Im April 1994 wurden in Ruanda in einem Konflikt zwischen den Völkern der Hutu und der Tutsi schätzungsweise eine Million Menschen umgebracht. Eine noch größere Anzahl floh in mehreren Wellen in die Nachbarländer Tansania und Zaire.

Nach einem Bürgerkrieg konnte die neue Regierung im August auch den Süden und Westen des Landes übernehmen.

Schon in den Monaten zuvor kamen aus dem Kreis der Spender und Paten sowie von L’ESPERANCE Uganda Bitten, der Verein möge sich an der Linderung der Not der vielen von ihren Familien getrennten oder elternlos gewordenen Kinder beteiligen.

Anfang August wurde der Beschluss gefasst, in Ruanda zu helfen. Noch während des Monats begann durch zwei Fahrten mit dem Kleinbus von Uganda aus das Verteilen von Lebensmitteln.

Nach einer Vorbereitungsphase wurde in Ruanda im Dezember 1994 ein passender Ort für ein Kinderdorf für Waisen gefunden.

Als erstes Kinderhilfswerk ging L’ESPERANCE in die unsichere Region in den Westen des Landes, in die Präfektur Kibuye am Kivusee.

Immer wieder, bis heute, finden dort Überfälle statt, verlieren Menschen ihr Leben.

Angrenzend an das adventistische Mugonero Hospital konnten leerstehende Häuser renoviert und genutzt werden. Dort, wo an einem Tag etwa 9000 Menschen ermordet wurden, haben 107 Waisenkinder in Familiengruppen ein neues Zuhause gefunden.

Zusätzlich wurden 13 Kinder mit ihren wiedergefundenen Familienangehörigen vereint.

Mit dem Beginn der Arbeit wurden Gärten angelegt, die inzwischen auf fast 5 Hektar gewachsen sind.

1996 wurden über 23 Tonnen Gemüse geerntet, das zum Teil im Kinderdorf verbraucht, zum Teil verschenkt oder verkauft wurde.

Kühe wurden angeschafft. So ist die Milchversorgung der Kleinkinder gesichert. Darüber hinaus erhalten die älteren Kinder in Gemüseanbau und Tierhaltung eine praktische Ausbildung.

Wird fortgesetzt

L’ESPERANCE-Kinderhilfe e. V. ist eine christliche Organisation, die 1983 in der Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde. L’ESPERANCE ist Französisch und bedeutet: “die Hoffnung”.

1. Das Ziel

Unser Hauptziel ist es, in verschiedenen Teilen der Welt christliche Kinderdörfer für Waisenkinder aufzubauen und zu unterhalten. L’ESPERANCE gibt den Waisen wieder die Geborgenheit der Familie und der kleinen Dorfgemeinschaft und schafft günstige Voraussetzungen dafür, dass sie sich persönlich entfalten und eigenständig entwickeln können. Dies geschieht durch eine integrierte ganzheitliche Erziehung. Sie erfolgt in der Familiengruppe und im Gemeinschaftsgefüge des Dorfes, in einer zum Kinderdorf gehörenden von L’ESPERANCE unterhaltenen christlichen Schule und einem parallel zum Schulunterricht laufenden praktischen Training in allen Erwerbszweigen, die zum Dorf gehören. Ziel ist es, “Herz, Haupt und Hand” der jungen Menschen gleicherweise zu fördern.

2. Hilfe zur Selbsthilfe

Es genügt uns dabei nicht, Waisenkindern wieder ein Dach über dem Kopf zu geben. Kinder brauchen Liebe und Zuneigung, um sich harmonisch entwickeln zu können. Ein besonderes Anliegen ist uns auch, dass bei unserem Helfen die Menschenwürde gewahrt bleibt, indem die Abhängigkeiten so klein wie möglich gehalten werden. L’ESPERANCE-Kinderdörfer sind deshalb als Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte angelegt. Die Standortwahl ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung. Das Dorf soll nach der Aufbauphase durch verschiedene Produktionszweige, die gleichzeitig Ausbildungsbetriebe sind, in der Lage sein, sich seinen Unterhalt selbst zu erwirtschaften.

3. Das Öko-Programm

L’ESPERANCE sieht die Kinderhilfe nicht als isolierten Bereich. Alles was geschieht, hat Auswirkungen auf die Schöpfung. Diese Zusammenhänge praktisch aufzuzeigen, sehen wir als wichtige erzieherische Maßnahme an den uns anvertrauten Kindern. Dabei wollen wir gleichzeitig ein positives Vorbild für die Umgebung eines Kinderdorfes geben. Wir möchten damit als Multiplikatoren wirken. Zu einem L’ESPERANCE-Kinderdorf gehören deshalb in der sogen. Dritten Welt ein Aufforstungsprogramm, Erosionsschutzmaßnahmen, möglichst biologischer Gartenbau mit Mischkulturen sowie biologischer Feldbau mit Fruchtfolgen von Leguminosen, Imkerei, schonende Landbestellung unter weitgehendem Verzicht auf Motorgeräte, Verbesserung der Bodenqualität durch Mulchen und Kompostierung und Tierhaltung in Ställen. Tierdung soll nicht als Brennmaterial verwendet werden.

4. Das Arbeits-Programm

Da in der Regel in den Entwicklungsländern eine hohe Arbeitslosigkeit herrscht, verzichten wir bewusst weitgehend auf Motorkraft. Das Land wird möglichst mit Tieren bestellt, viele Transportaufgaben mit Eseln durchgeführt, bei den Bauarbeiten werden keine Maschinen eingesetzt. Es wird möglichst viel durch Muskelkraft getan. Durch diese arbeitsintensive Wirtschaftsweise leben zum Beispiel im ältesten L’ESPERANCE-Kinderdorf Akaki Beseka in Äthiopien zur Zeit zwischen 500 und 600 Menschen direkt von diesem verhältnismäßig kleinen Projekt. Über 50 Mitarbeiter haben dort mit ihrem Familien Arbeit und Brot gefunden. Ein weiterer Vorteil der an die Landessituation angepassten Arbeitsweise ist eine Reduzierung der Beschaffungsschwierigkeiten, die im Falle der Technisierung durch den Mangel an Fachkräften, Werkstätten und Ersatzteilen sehr groß sein können.

5. Das Energie-Programm

In den meisten Ländern der Dritten Welt sind Erdöl und Kohle teure, zu importierende Energieträger und Holz steht nur begrenzt zur Verfügung. L’ESPERANCE prüft deshalb in jedem Fall die Möglichkeit zum Einsatz alternativer Energiequellen, wie Sonne, Wind und Biogas. Im Bauprogramm werden alternativ zu den energieintensiven Hohlblocksteinen selbst hergestellte Adobe-Trockenziegel (Lehm-Stroh-Ziegel), sonstige Lehmbauweisen und Natursteine in Betracht gezogen. Damit soll außerdem eine gute Möglichkeit zur Holzeinsparung gegenüber der herkömmlichen Hüttenbauweise aufgezeigt werden. Über die Realisation dieses Programmes berichten wir in Infobriefen, länderbezogenen Faltblättern, durch Diavorträge, Referate und Tagungen, durch Kinderdorfkalender und das Buch “Leben aus erster Hand”.

1. Im Bereich der familienersetzenden Kinderhilfe an Waisen und Sozialwaisen

  • 3 Kinderdörfer mit 219 Waisenkindern in Äthiopien, Uganda und Bolivien
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2. In der vorschulischen und schulischen Ausbildung

  • 3 Kindergärten für 205 Kinder in Äthiopien und Uganda
  • 2 Grundschulen für etwa 490 Kinder in Äthiopien und Uganda
  • 1 Gymnasium bis Klasse 12 für 337 Kinder in Äthiopien
  • 2 Internate mit 288 Kindern in Äthiopien und Uganda
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3. In Polytechnik, Berufsvorbereitung und -Ausbildung

  • 1 Schreinerei in Bolivien
  • 1 Handarbeitsschule für Nähen und Schneidern in Ruanda
  • 2 Bäckereien in Äthiopien und Bolivien
  • 1 Getreidemühle in Äthiopien
  • 1 Schlosserei in Äthiopien
  • 2 Dorfläden in Ruanda und Äthiopien
  • 2 Klassen mit Ausbildung am Computer in Äthiopien und Ruanda
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4. Im Landwirtschaftsbereich (Aktivitäten der Farmen in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit)

  • Lehrfarm ca. 35 ha: Garten- und Ackerbau, Forstbaumschule, Wald, Milchvieh und Imkerei in Äthiopien
  • Lehrfarm ca. 45 ha: Garten- und Obstanbau, Aufforstung und Hühnerhaltung in Uganda
  • Lehrfarm ca. 12 ha: Garten- und Obstanbau, Milchvieh und Imkerei in Ruanda
  • Lehrfarm ca. 118 ha: Garten- und Obstanbau, Schutzwald, Weidetierhaltung, Milchvieh- und Hühnerhaltung sowie Imkerei in Brasilien
  • Landwirtschaft ca. 45 ha: Wald-, Garten- und Obstanbau in Bolivien
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5. Im medizinischen Bereich

  • Medizinische Ambulanz in Äthiopien
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6. Im sozialen und missionarischen Bereich

  • Verschiedene Hilfen für Arme in Äthiopien, Uganda, Ruanda, Brasilien und Bolivien
  • 3 Mehrzweckhallen für Gottesdienste und kulturelle Aktivitäten in Äthiopien, Ruanda und Brasilien
  • Durchführung von Bibelseminaren und Evangelisationen in Äthiopien, Ruanda, Uganda, Brasilien und Bolivien
  • Anstellung von Bibelarbeitern in Äthiopien, Ruanda und Bolivien
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For information in English click here

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L‘ESPERANCE Kinderhilfe

Betreuung von Voll-, Halb- und Sozialwaisen 219 Waisenkinder in Äthiopien, Uganda und Bolivien

Adventistische Bildung für Junge und Junggebliebene: 1105 Schüler in Äthiopien, Uganda, Ruanda und Brasilien

Evangelisierung der Umgebung in Wort und Tat: Hunderte Taufen pro Jahr (603 in 2016)

300 Hektar Land- und Forstwirtschaft Gemüse- und Obstanbau, Honig, Milch, Eier, Fisch, Tierhaltung

Landwirtschaftsschulen in Ruanda und Brasilien

Handwerk: Schneiderei in Ruanda, Schreinerei und Bäckerei in Bolivien

Gesundheitsmission in Brasilien: Bildungs- und Kurangebote

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Flyer zum Ausdrucken

Unsere Entwicklung

Von einer kleinen Privatinitiative zu über 120 Mitarbeitern

Von der reinen Waisenbetreuung zum Bildungswerk

Vom kritisch beäugten »Independent Ministry« zum ASI-Mitglied

Vom Pionier zum Urgestein unter den deutsch-adventistischen Privatinitiativen

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