Auszug aus dem Reisebericht von Paul Kowoll

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Das sogenannte Base Camp besteht aus den beiden Containern aus Kirinda, die mit einem Abstand zueinander aufgestellt sind, so dass zwischen ihnen ein weiterer Lagerraum entstand. Das Ganze ist überdacht. Dahinter wurde ein großes Haus gebaut, das vorläufig die Betten und das Inventar des Kinderdorfes aufnehmen soll. Später soll es als Futterlager und Eierlager der Hühnerfarm dienen. dienen. Daneben wurde ein drittes Gebäude mit vier Räumen errichtet, in dem das Büro untergebracht wird. Vorläufig sollen drei Räume als Schlaf- und Lebensraum dienen. In einigem Abstand ist seitlich nach der Seeseite zu ein landesübliches Toilettenhaus gebaut. Unterhalb des Wohnhauses befindet sich eine Küche im Bau, dahinter ein Pavillon als Speiseraum. es sind bisher vier Wächter hier angestellt, die das Anwesen Tag und Nacht bewachen, dazu leben einige Bauhandwerker hier.

Vom Camp aus gehen wir nach links ins Grundstück hinein, überqueren auf Steinen den kleinen Bach und den etwas größeren Kinyo, gehen aufwärts zur gegenüberliegenden Grundstücksgrenze. Hier kommen wir aus dem Wald heraus und sind wieder auf freier Grasfläche mit einigen Sträuchern, die sich auf Termitenhügeln angesiedelt haben. Es gibt einen herrlichen Panoramablick auf den gegenüberliegenden Talhang, auf kleine Felsterassen, abwärts zum Strand des Victoriasees und über das Wasser zu einigen Inseln. Unser spontaner gemeinsamer Eindruck ist: Hier soll das Kinderdorf gebaut werden.

Am Base Camp wurden die bestehenden Häuser und die geplante Primary School ein gemessen, zudem das Dorfgelände für die Wohnhäuser.

Neben den Bauaktivitäten ist für dieses Jahr geplant

  • Milchkühe – Es sollen 4 Milchkühe als gedeckte Jungtiere im Alter von zwei oder drei Jahren angeschafft werden.
  • Kakaoplantage – Geplant ist entsprechend unserer finanziellen Möglichkeiten mit einer 10 Acre große Kakaoplantage zu beginnen. Auf jeden Acre werden 435 Sträucher gepflanzt. Die Ernte beginnt nach drei Jahren. Die Pflanzen sollen 75 Jahre Ertrag bringen. Sie brauchen Schattenbäume.
  • Hühnerfarm – zunächst wollen wir mit 1000 Tieren beginnen. Kauf der Küken für den ersten Stall soll im Juni erfolgen. Der zweite Stall für weitere 1000 Hennen soll im November gebaut werden.
  • Bananenpflanzung – Die Bananenpflanzung soll rund um die Ställe erfolgen. Die Stauden geben den Ställen Schatten. Die Pflanzung ist als Hennen- Auslauf gedacht. und die Tiere düngen die Anlage.
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